Internationale URL-Strukturen

ccTLD, Subdomain oder Subdirectory – welche URL-Struktur ist die beste Wahl für internationale Webseiten?
  1. Die drei Optionen im Überblick
  2. ccTLD – länderspezifische Top-Level-Domains
  3. Subdomains
  4. Subdirectories (Unterordner)
  5. Entscheidungshilfe
  6. Zusammenspiel mit hreflang-Tags

Die drei Optionen im Überblick

Google akzeptiert drei grundlegende Ansätze für internationale Webseiten:

ccTLD – länderspezifische Top-Level-Domains

Beispiele: .de für Deutschland, .ch für die Schweiz, .at für Österreich.

Vorteile für SEO:

Nachteile für SEO:

Subdomains

Subdomains wie de.beispiel.com, en.beispiel.com.

Vorteile: Klare Trennung, einfacher einzurichten als ccTLDs, Geotargeting konfigurierbar.

Nachteile für SEO: Google behandelt Subdomains als separate Websites – Link Equity wird nicht vollständig geteilt. Schwächeres geografisches Signal als ccTLD.

Subdirectories (Unterordner)

Unterverzeichnisse wie beispiel.com/de/, beispiel.com/fr/.

Vorteile für SEO:

Nachteile: Kein so starkes geografisches Signal wie ccTLD. Geotargeting muss in der Search Console konfiguriert werden.

Entscheidungshilfe

Zusammenspiel mit hreflang-Tags

Unabhängig von der gewählten URL-Struktur sollten Sie hreflang-Tags implementieren. Beispiel für eine dreisprachige Subdirectory-Struktur:

<link rel="alternate" hreflang="de" href="https://beispiel.com/de/seite/">
<link rel="alternate" hreflang="fr" href="https://beispiel.com/fr/page/">
<link rel="alternate" hreflang="en" href="https://beispiel.com/en/page/">
<link rel="alternate" hreflang="x-default" href="https://beispiel.com/en/page/">

Wie Geotargeting in der Search Console konfiguriert wird, erfahren Sie auf der Seite Geotargeting in der Google Search Console.